The Mechanical Turk
10. November 2005 | Geschrieben von Stefan Kellner | Keine Kommentare »

Die neue API von Amazon heisst Mechanical Turk und ist so aussergewöhnlich wie der Name.

Mechanical Turk soll Entwicklern bei der Lösung von Aufgaben helfen, die nur Menschen lösen können. Der Entwickler stellt eine Aufgabe (hier HIT=Human Intelligence Task) in das System und bezahlt für die Erledigung. Die Aufgabe wird dann von Usern gelöst, die dafür bezahlt werden. Als “Dienstleister” kann sich jeder anmelden. Beispielsweise kann ein Entwickler über die API eine Bewertung von Bildern veranlassen (”Ist auf diesem Bild ein Mensch zu sehen?”), die Bilder werden dann von User bewertet und die Ergebnisse automatisch an den Entwickler zurückgespielt. Sozusagen ein Marktplatz für Micro-Dienstleistungen. Dieses Konzept treibt die Idee vom Long Tail auf die Spitze.

Interessante Artikel zum Thema bei Dion Hinchcliffe, Google Blogoscoped und ProgrammableWeb.

Web 2.0: it’s a mode.
8. November 2005 | Geschrieben von Stefan Kellner | Keine Kommentare »

Oliver Wrede schreibt über Web 2.0:

[...] speaking of »Web 2.0« as technological term: People use it as a meme. It’s an abstract word like »peace«. It doesn’t mean a thing – it’s a mode. A mode where technology can be a catalyst for emergence, spontaneity and openess.

Womit er völlig recht hat. Die technologischen Themen sind nicht neu, Usability, Interoperabilität und technologische Standards waren immer wichtig. Entscheidend sind die sozialen Veränderungen. Deshalb ist auch falsch, den Begriff Web 2.0 zu stark über die eingesetzten Technologien zu definieren. Aber ohne Technologie geht es nicht: die Technologien sind Voraussetzung und Vehikel für Veränderung. Bei Web 2.0 geht es nur wenig um technische Innovation. Es geht vielmehr darum, mit den vorhandenen Technologien etwas vernünftiges anzufangen.

empulse OSCould you imagine editing your personal documents on any PC connected to the internet? Doing word processing, spreadsheet calculations, personal emailing in the environment you are used to, just after logging into your personal account in a Web-Browser?

No, that’s not possible you might say, because there are different operating-systems, applications, versions, and most probably you won’t have any access to your personal data.

If one looks at the development of internet technology during the last 12 months, and combines new ideas while thinking ahead, one could come to the conclusion, that this vision will not be so far away. Based on Ajax and other so called Web 2.0 applications this scenario could come true sooner as one might think…

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