Wer bestimmt eigentlich, welche Hard- und Software im Unternehmen eingesetzt wird? Laut einer aktuellen Studie der Yankee Group scheint es in vielen Betrieben nicht mehr die IT-Abteilung zu sein.
Die Bostoner Marktforscher haben herausgefunden, dass 86 % aller Unternehmensangestellten mindestens ein “consumer-oriented tech tool“, welches nicht durch die IT-Abteilung unterstützt wird, am Arbeitsplatz benutzen. Dazu zählen beispielsweise Instant Messaging, USB-Festplatten und auch Smart Phones. Der durchschnittliche Angestellte nutzt vier solcher Hilfsmittel.
Dabei versuchen viele IT-Abteilungen die Nutzung zu verbieten: Endverbraucher-Tools haben im Gegensatz zu explizit auf den Unternehmenseinsatz zugeschnittene Hard- und Software weder eine grundsätzliche Sicherheitsprüfung durchlaufen, noch ist gesichert, dass sie mit der restlichen IT-Infrastruktur problemlos zusammenarbeiten. Die IT-Abteilung hat keinen direkten Zugriff auf solche Geräte.
Aber warum ist es so schwierig die Nutzung zu verhindern? Warum benutzen die Angestellten diese Hilfsmittel? Im Gegensatz zu der Annahme vieler Manager ist es nicht der Wunsch, sich vor der Arbeit zu drücken, sondern das Gegenteil. Die Nutzung “ihrer” Tools macht die Angestellten produktiver.
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