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Web 2.0 goes corporate

Web 2.0 goes corporate

Gleich zu Beginn des dritten deutschen Web 2.0 Kongresses am 9.-10. Oktober 2007 in Berlin räumte Herr Prof. Dr. Marc Drüner mit einigen Vorurteil gegenüber „Onlinern“ – intensiven Internet- und Web 2.0-Nutzern – auf. Seine neuesten Auswertungen von inzwischen 50.000 Online-Interviews mit Internetnutzern widerlegt nachdrücklich die Aussage, dass Onliner weniger soziale Beziehungen haben als „normale Menschen“. Er führte aus, dass „Doppelt so viele Onliner wie Offliner viele Freundschaften haben“.

Nicht verwunderlich, dass immer mehr Internetangebote neben dem Menschen seine sozialen Beziehungen in den Mittelpunkt stellen.
Communities sind nicht neu, aber deren wirtschaftliche Bedeutung nimmt zu und wird von den Werbetreibenden mehr und mehr ernst genommen. „Web 2.0 goes corporate“ als Titel der Veranstaltung ist gut gewählt, viele Referenten zeigten anhand von Praxisbeispielen Potentiale und Wege zur Monetarisierung des Web 2.0 auf.

Web 2.0 Konferenz Logo

Im folgenden einige Kernaussagen von Referenten die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind:

  • Fernsehen wird zum Nebenbei-Medium (Andreas Neus, IBM)
  • Selbst ein schlechter Internet-Auftritt mit gutem Content bring Erfolg, umgekehrt nicht (Peter Neumann, Holzbrink)
  • Womensnet.com hat bereits 300.000 – 500.000 aktive Nutzer (Andreas Günther, Henkel)
  • Marketing 2.0 = Web 2.0 + X (Dirk Schallhorn, Hamburg-Mannheimer-Versicherung)
  • Facebook war bei allen Referenten auf der Agenda, mehr als 2000 Applikationen existieren bereits für dieses soziale Netz (Prof. Dr. Marc Drüner, Trommsdorff + Drüner)
  • Internet-Nutzer beraten bei der Kaufentscheidung besser als Preisvergleichsmaschinen (Sven Schmidt, Dealjaeger)
  • Mobil-Advertising erreicht den Kunden direkter als klassische Internetwerbung, immer und überall (Jan Webering, Sevenval)
  • Süd-Korea ist ein Referenzmarkt, dort sind heute schon Netzwerkbandbreiten von 10 MBit auch Mobil für jedermann jederzeit verfügbar (Dr. Stefan Glänzer)
  • Microsoft und Google konkurrieren um einen Anteil von 5% an Facebook für den sie derzeit $500 Mio bieten (Wer hat denn das gleich noch gesagt?)
  • In den letzten 12 Monaten wurde ca. 1 Mrd$ in Virtual-Worlds-Company investiert (Maurizio Barucca, Avastar)

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