Die von Google in Zusammenarbeit mit Myspace und anderen Partnern angekündigte OpenSocial Initiative hat in den vergangenen Tagen in der Presse und Blogosphäre für viel Wirbel und Spannung gesorgt. Gestern hat Google die Informationsseite zu OpenSocial und der API freigeschaltet.
Eine ganze Reihe großer Firmen haben die Unterstützung von OpenSocial angekündigt. Hierzu gehören unter anderem orkut, Salesforce, LinkedIn, Ning, Hi5, Plaxo, Friendster, Oracle, Six Apart.
Die ersten deutschen Portale die OpenSocial nutzen werden sind Amiando und Xing. Lars Hinrichs hat hierzu bereits ein Interview gegeben.
Googles Antwort auf den Microsoft-Facebook Deal ist aufgrund der breiten Unterstützung mächtig. Die Redmonder haben wohl wieder einmal die falsche Strategie im Kampf gegen Google verfolgt.
Der Kern von OpenSocial ist eine Reihe von Schnittstellen, die die Entwicklung externer Applikationen für eine große Zahl sozialer Netzwerke und Web-
- Personen, ihre Daten und Kontakte (People Data)
- Interaktionen der Personen mit der Plattform (Activities Data)
- Speichern, bearbeiten und löschen der Daten (Persistence Data)
Die Karten sind neu gemischt. Man darf gespannt sein wie viele Applikationen in den nächsten Monaten auf Basis von OpenSocial entstehen werden. Einige (wenige) davon werden sicher das Potential haben, dem Social Web im Netz neue Impulse zu geben.
(Siehe auch Beiträge von Spiegel, Basicthinking, NewYorkTimes und Qype)
