Google hat heimlich(?) ein neues Gadget “Google MediaServer” für Google Desktop veröffentlicht. Damit ist es möglich über den Fernseher auf den Computer zuzugreifen. Das einzige was benötigt wird ist ein UPnP fähiges Gerät (z.B. eine Playstation 3 oder XBox 360) welches die Informationen auf dem Fernseher darstellt. 

Somit ist es mit einfachen Mitteln und ohne viel Aufwand möglich Musik, Videos oder Photos über den Fernseher zu nutzen. Neu ist die Idee nicht, so wurde bei joystiq schon eine Liste mit Software veröffentlicht, die mindestens ähnlich Ansätze verfolgt. Hat schon jemand Erfahrungen damit gemacht? Mich würde brennend interessieren wie das in der Praxis aussieht!

Nähere Informationen gibt es auf dem Google Desktop Blog. 

via [googlewatchblog]

Erster empulse-Golf-Cup
26. Juni 2008 | Geschrieben von Christoph Scholl | 2 Kommentare »

Gemeinsam mit Kollegen und Geschäftsfreunden fand am 19.06.2008 der erste empulse-Golf-Cup statt. Anlass war das erfolgreich abgeschlossene erste Geschäfstjahr der empulse GmbH.

Hinter der zwar professionell klingenden, aber nicht ganz ernst gemeinten Bezeichnung  “Golf-Cup” verbarg sich eigentlich eine Golf-Trainingseinheit für Anfänger. Dank der qualifizierten Anleitung von Personal Trainerin Ruth Mattes hatten alle Beteiligten viel Spaß und versuchten sich mehr oder weniger erfolgreich an den komplexen Bewegungsabläufen beim Putten, Chippen oder beim Abschlag. Das anschließende Essen sowie das erfolgreiche Spiel der DFB-Elf gegen Portugal rundeten den Abend ab.

Mein persönliches Highlight (wie für einige andere Kollegen auch) war das Trainieren des Abschlages, was mir bei dem verhältnismäßig schwer zu erlernenden Sport nicht ganz so schwer fiel wie andere Übungen.

empulse_golf-cup.jpg

Aza Raskin stellt auf seinem Blog die neuartige Bedienoberfläche des noch in der Entwicklung befindlichen Firefox Mobile vor. In einem Video ist zu sehen wie die Bedienung aussehen könnte. Sehr sehenswert, Aza hat viele gute Ideen.


Firefox Mobile Concept Video from Aza Raskin on Vimeo.

via pocketbrain

Mitte Juni wird die Web 2.0 Community Moli in Deutschland mit einem Beta-Test starten. Am besten beschreiben lässt sich der Dienst als eine Mischung aus Weblog, Flickr, Xing, Skype und einem Webshop. Insbesondere letzterer kann ohne Programmierkenntnisse schnell und einfach eingerichtet werden und soll vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen eine Alternative zu teuren Shoplösungen darstellen.

Das Besondere an Moli ist, dass die Nutzer, anders als bei anderen Web 2.0-Communitys, mit einem Account gleich mehrere Profile erstellen und verwalten können. Das bedeutet: Neben dem privaten Profil mit Urlaubsfotos, einem privaten Weblog-Tagebuch und Videos, kann bspw. auch ein Business-Profil mit den eigenen Skills oder bei Bedarf eben dem oben erwähnten Online-Shop erstellt werden.

Der Clou an diesem Prinzip ist, dass über den Nutzer-Account genau festgelegt werden kann, welche Nutzer auf die einzelnen Profile zugreifen können. So kann ein privates Profil bspw. nur für einen stark eingeschränkten Nutzerkreis freigegeben werden, während ein Business-Profil für alle Moli-User zugänglich ist.

In den USA wird das Online-Projekt von einigen Beobachtern bereits als Next-Big-Thing betrachtet. Zumindest Alexa.com bescheinigt Moli für den April sehr hohe Wachstumsraten. Unter Moli.de ist derzeit nur eine Seite erreichbar, auf der man sich für den Beta-Test anmelden kann. Offiziell präsentiert wird der deutsche Ableger des Projektes am 17. und 18. Juni auf dem Deutschen Multimedia Kongress (DMMK) in Berlin. Wir sind gespannt wie sich Moli.de entwickeln wird.

Moli.de

Nach einer fünfmonatigen geschlossenen Beta-Phase, kann seit gestern jeder bei der Suchmaschine Wikia Search mitmachen. Die Suchmaschine verfolgt, anders als konventionelle Suchmaschinen wie Google oder die MSN Live Search, den Ansatz, dass die Suchergebnisse von den Nutzern gepflegt werden. Jeder, der zu einem bestimmten Suchbegriff eine gute Webseite kennt, kann diese bei Wikia Search hinterlegen. Die so gespeicherten Internetadressen können von den Nutzern anschließend bewertet, verändert oder bei Bedarf auch wieder gelöscht werden.

Anders als bei den vollständig auf Suchalgorithmen basierenden konventionellen Suchmaschinen, verspricht man sich bei dem Wikipedia-Ableger durch die manuelle Pflege der Daten langfristig bessere Suchergebnisse. Das eine Beeinflussung der Ergebnisslisten durch User nicht immer gut sein muss, kann man sich (insbesondere im Hinblick auf Spam und widerrechtliche Inhalte) denken.

Bei der Wikia Search wird dies ausgerechnet bei einer Suche nach Wikipedia-Gründer Jimmy Wales ziemlich deutlich: Gegner Wales’ haben die Suchergebnisse so beeinflusst, dass auf der Ergebnisseite kritische Einträge zu dem durchaus umstrittenen Manager zuerst erscheinen. Außerdem tauchen in der Ergebnisliste bspw. die Wikipedia-Artikel zu “Syphilis” oder “Paedophile” auf. Präkent ist auch, dass von Nutzern gelöschte Artikel nicht aus der Liste verschwinden, sondern lediglich durchgestrichen dargestellt werden und zudem jederzeit auch wieder “undeleted” werden können.

wikia search

Die Suchmaschine wird also voll darauf vertrauen müssen, dass der größte Teil der Nutzer auf Zack ist und auf jeden unpassenden oder widerrechtlichen Eintrag sehr schnell reagiert. Ansonsten könnte sich die Wikia Search sehr schnell zu einem Sammelbecken von Spammern und sonstigen Manipulatoren entwickeln. Es wird also spannend sein, zu sehen wie sich das Projekt weiter entwickelt.

Wer erinnert sich noch an Microsofts Photosynth? Die Idee ist es Orte der Erde ohne großen Aufwand plastisch zu visualisieren. Dabei ist es Möglich sich als Benutzer in alle erdenklichen Richtungen zu drehen, heran und heraus zu zoomen und so einen photorealistischen Eindruck des Ortes zu erlangen. Gerade im eTravel Bereich eine tolle Möglichkeit, zukünftigen Reisenden schonmal zu zeigen was sie erwartet.

Der Trick dabei ist, dass im Internet bereits vorhandenes Fotomaterial gesammelt und benutzt wird um dies zu ermöglichen. Vorhandene Ressourcen werden benutzt und müssen nicht aufwendig erstellt werden. Jede Aufnahme ist mit unterschiedlichen Details, aus unterschiedlichen Positionen und mit unterschiedlichen Winkeln geschossen worden. Werden passende Aufnahmen aneinander “geklebt”, entsteht ein Service wie in Microsoft bereits vor einigen Jahren erstellt hat.

Ein Problem gibt es noch: Wie lassen sich Fotos finden, die an einem bestimmten Ort geschossen wurden? Google Panoramio macht genau dies: Es versieht Fotos mit Informationen über den Ort an dem diese entstanden sind. Daher ist es vielleicht nicht verwunderlich das Panoramio nun eine neue Funktion hat, die Travolution als Photosynth Lite bezeichnet.

Beispiele zum ausprobieren sind unter anderem das Empire State Building oder das Taj Mahal.

Auf Wunsch lassen sich sogar eigene Rundumsichten erstellen, wenn der Benutzer mehrere Fotos zur Verfügung stellt.

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

gefunden via Travolution

« Previous Entries