Der zweite Webmontag in Bonn hat sich wieder an einigen Besuchern erfreut. Diesmal gab es 3 Vorträge zu hören:
Trustworthy Computing Security Development Lifecycle (SDL)
fukami (sektoreins) stellte die Prinzipien von Microsofts Entwicklungsmodell SDL (blog) zum entwickeln von sicherer Software vor. Gerade bei Webanwendungen ist Sicherheit ein heikles Thema, da sie theoretisch 24/7 Angreifern ausgeliefert sind. Fukami hat auch nocheinmal deutlich gemacht, dass viele Entwickler und Manager das Thema zur Seite schieben oder sich dessen gar nicht bewußt sind.
myPartySMS.com
myPartySms.com ist eine Plattform für Eventveranstalter und Eventbesucher. Eventbesucher können sich mit ihrer Handynummer registrieren und von konfigurierbaren Veranstalterkanälen mit den neuesten Terminen per SMS versorgen lassen. Eventveranstalter können nach der Registrierung gegen Gebühr SMS an die Abonnenten verschicken. Eigentlich ein gute Idee, am wichtigsten ist aber wie so oft die kritische Benutzermasse, damit es für beide Zielgruppen interessant wird. Ein ähnlicher Dienst ist meines Wissens nach smsmessenger.de, dieser Dienst ist allerdings nicht so stark auf eine Zielgruppe fokussiert wie mypartysms.
openID/myMobileId
Felix hat den von empulse aufgesetzten Prototypen myMobileId vorgestellt und zur offenen Diskussion aufgefordert. Dabei handelt es sich um einen OpenId Provider der zusätzlich das Handy des Benutzers verifiziert. Mehr dazu in Christophs Blogpost über myMobileId!

Juni 3rd, 2008 at 8:48 am
Hey Leute,
schöne Zusammenfassung und nette Präsentation gestern Abend.
Ihr seid also auch in Köln. Cool.
Musste leider gestern Abend noch zu einem Geburtstag von einem Freund und konnte nicht mehr genau nachfragen…
Also myMobileId ist ein OpenID-Service, der zusätzlich noch eine Telefonnummer verifiziert? Welchen Vorteil hat das jetzt gegenüber der Anmeldung mit einer E-Mail-Adresse?
Was ich spannend fände, wäre eine innovative Lösung zur Anmeldung an sich. Das lässt sich ja sicher auch per OpenID-Service lösen: Man gibt seinen Benutzernamen ein und wird auf die Seite des OpenID-Anbieters weitergeleitet. Der ruft augenblicklich auf dem Handy an und man muss nur abnehmen und eine Taste drücken um angemeldet zu werden. Wäre das nicht mal eine Idee? Das müsste das ganze ja noch auf einen ganz anderen Sicherheitslevel bringen.
Man müsste sich sicher überlegen, was es für Möglichkeiten gibt, sich auch ohne Handy anzumelden, falls der Akku leer ist…
So, muss jetzt leider weitermachen. Vielleicht sieht man sich ja mal in Köln.
Schöne Grüße aus der Südstadt,
Cedric
Juni 3rd, 2008 at 1:42 pm
[...] und zu guter Letzt hat uns Felix openID im Allgemeinen und speziell mymobile-ID vorgestellt. Im empulse Blog gibt es auch einen Bericht zum gestrigen [...]