Der zweite Webmontag in Bonn hat sich wieder an einigen Besuchern erfreut. Diesmal gab es 3 Vorträge zu hören:

Trustworthy Computing Security Development Lifecycle (SDL)

fukami (sektoreins) stellte die Prinzipien von Microsofts Entwicklungsmodell SDL (blog) zum entwickeln von sicherer Software vor. Gerade bei Webanwendungen ist Sicherheit ein heikles Thema, da sie theoretisch 24/7 Angreifern ausgeliefert sind. Fukami hat auch nocheinmal deutlich gemacht, dass viele Entwickler und Manager das Thema zur Seite schieben oder sich dessen gar nicht bewußt sind.

myPartySMS.com

myPartySms.com ist eine Plattform für Eventveranstalter und Eventbesucher. Eventbesucher können sich mit ihrer Handynummer registrieren und von konfigurierbaren Veranstalterkanälen mit den neuesten Terminen per SMS versorgen lassen. Eventveranstalter können nach der Registrierung gegen Gebühr SMS an die Abonnenten verschicken. Eigentlich ein gute Idee, am wichtigsten ist aber wie so oft die kritische Benutzermasse, damit es für beide Zielgruppen interessant wird. Ein ähnlicher Dienst ist meines Wissens nach smsmessenger.de, dieser Dienst ist allerdings nicht so stark auf eine Zielgruppe fokussiert wie mypartysms.

openID/myMobileId

Felix hat den von empulse aufgesetzten Prototypen myMobileId vorgestellt und zur offenen Diskussion aufgefordert. Dabei handelt es sich um einen OpenId Provider der zusätzlich das Handy des Benutzers verifiziert. Mehr dazu in Christophs Blogpost über myMobileId!

Mit Acrobat.com hat Adobe seine eigene Version einer Online-Office-Applikation herausgebracht. Ähnlich wie bei Google Docs oder Microsoft Live Workspace können Dokumente kollaborativ bearbeitet werden. Anschließend lassen sie sich bspw. als PDF abgespeichern.

Neben der Textverarbeitung Buzzword, einem PDF-Generierungs-Tool sowie Funktionen zum Social Networking und dem Eingangs bereits erwähnten kollaborativen Arbeiten, stehen jedem User von Acrobat.com auch gute fünf Gigabyte Speicherplatz für seine Dokumente zur Verfügung.

Die Bedienung von Acrobat.com ging in meinem Kurztest schnell von der Hand. Office-Dokumente ließen sich beispielsweise ohne Probleme und sehr flott in ein PDF umwandeln. Auch die Online-Textverarbeitung ist auf den ersten Blick gut gelungen. Acrobat.com basiert komplett auf Flash. Mit netten Animationen und einem modernen Design wirkt die Online-Software deshalb etwas frischer als bspw. Google Docs. Wie gut sich die einzelnen Tools allerdings im Alltag beweisen, muss die Zeit zeigen.
Acrobat.com

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