Eigentlich konnte man es ahnen: Facebook verklagt studivz. Warum? Weil nach der Ansicht von Facebook die deutsche Social Network Plattform ihrem eigenem Angebot zu ähnlich ist. Das ist auch nicht verwunderlich, wenn alleine die Startseiten verglichen werden, sieht das Ganze aus wie Facebook in rot.
Die Vorwürfe sind nicht neu, bereits 2006 wurde über die Ähnlichkeiten berichtet. Wahrscheinlich war die Ähnlichkeit sogar beabsichtigt, aber das lässt sich nur vermuten. Als Hinweis hierauf dienen Fehlermeldungen der Webseite, die den Verzeichnispfad zur Webanwendung offen legen, wie auf Flickr zu sehen ist. Hier ist von Fakebookdie Rede, ja wirklich Fakebook mit K.
Warum macht Facebook das? Geld? Publicity? Konkurrenz ausbremsen? Was meint Ihr?
Weil hinter studivz die Holtzbrinck Gruppe steht, lohnt es sich finanziell wahrscheinlich. Was für ein Schachzug! Hier noch die Meldung im Focus und auf TechCrunch.
via [Gründerszene]

Ich denke kaum, dass es sich finanziell lohnt, eine deutsche Firma bei einem amerikanischen Gericht zu verklagen. Die Klage hat wohl eher symbolischen Wert. Wenn ich Herr Zuckerberg wäre, würde ich Holtzbrinck einfach kaufen und StudiVZ schließen