empulse inspiziert Apples iPad

Frisch aus Amerika eingeflogen – das iPad. Es strahlt schon etwas magisches aus und wir freuen uns auf die ersten Gehversuche. Das Tablet hat einen hohen Spaßfaktor, die Zeit verfliegt beim in die Hand nehmen förmlich. Ein Fingerwisch und Apps starten oder beenden sich, Webseiten scrollen und zoomen – alles ganz natürlich. Alte Damen im Netz zeigen in “Beweisvideos” – wie zum zum Beispiel Virginia Campbell – wie einfach das Gerät sich bedienen lässt.

Das Display zeigt seine Inhalte klar und deutlich an, auch die Helligkeit ist in geschlossenen Räumen ausreichend. Ein Reinigungstuch sollte jedoch ständiger Begleiter sein um die aufälligen Fingerabdrücke von Zeit zu Zeit loszuwerden. Bei direkter Einstrahlung kommt es durch die glatte Oberfläche natürlich zu Spiegelungen, die uns bisher aber nicht gestört haben.

Die Drehfunktion reagierte bei Anwendungen die dies unterstützen (z.B. die IMDB App) sehr fix und intelligent. Beim Wechsel vom Breit- zum Hochformat werden z.B. Bereiche ausgeblendet. Nach einer Weile ist dann allerdings etwas Orientierung notwendig: auf welcher Seite ist nun der Home-Button?

Viele Anwendungen sind noch nicht auf die Größe des iPads optimiert, können aber via Zoom-Feature auf doppelte Größe skaliert werden.  Der deutsche App-Store ist nicht so vollständig wie der amerikanische – dies wird sich aber sicher mit dem Verkaufsstart in Deutschland noch ändern.

Aufgefallen ist uns noch das Gewicht, welches mit 0,68kg höher ausgefallen ist, als erwartet. Dafür fühlt sich das iPad aber sehr robust und wertig an.

Unser Fazit: Trotz der genannten Caveats ist das iPad ein faszinierendes Gadget und wir sind schon sehr auf die 3G Version und weitere Apps gespannt.

empulse testet das iPad

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