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Am 22.-23.04.2010 fand der bereits siebte Web 2.0 Kongress statt. An diesen zwei Tagen traf man sich im Sheraton Kongress Hotel am Frankfurter Airport um  innovative Konzepte auszutauschen und  jede Menge Beispiele aus der Unternehmenspraxis preiszugeben.

Trotz des Flug-Chaos bedingt durch den Vulkanausbruch auf Island gaben zahlreiche namhafte Unternehmen wie z.B. Sony, Siemens AG, Telekom, Vodafone , Coca-Cola , Microsoft, Goolge und viele andere, Praxisbeispiele für den Einsatz von Web 2.0, Enterprise 2.0, Blogs und Wikis in Ihren bzw. für Unternehmen preis.

Neben interessanten Podiumsdiskussionen und Vorträgen stachen besonders die beiden Keynotes von Rolf Schmidt-Holz (SONY Music Entertainment und  just software AG) und Stefan Holtel (Vodafone Group Service) hervor. „Das größte Problem in Unternehmen ist Kommunikation. Wer nicht kommunizieren kann, kann kein Unternehmen oder Menschen führen.“ Schmidt-Holz  stellte damit klar, dass im Unternehmen Kommunikationsplattformen eingeführt werden müssen, die eine offene Kommunikation zulassen. Stefan Hotel dagegen machte deutlich, dass Web 2.0 „die Basis jedes künftigen Wirtschaftsmodells sein wird. Die Unternehmensstrategien werden zu Risikostrategien.“

Am spannendsten wurde die diesjährige Award-Verleihung erwartet. Es wurden Preise für die Kategorie „interne Kommunikationsstrategie“ und „externe Kommunikationsstrategie“ verliehen. In der internen Kommunikationsstrategie wurde die Lufthansa AG ausgezeichnet. „Lufthansa hat mit eTeaming eine überzeugende, integrierte Web 2.0 Lösung in einem Großkonzern geschaffen“, erklärte mein Kollege Jörg Bienert in seiner Laudatio. Auf Basis von Jive Clearspace wurde ein intuitiv zu bedienendes System implementiert, welches derzeit ca. 16.000 registrierte Nutzer verzeichnet. Mit eTeaming wurde ein Werkzeug für effektive und asynchrone Zusammenarbeit in Arbeits- und Projektgruppen bereitgestellt, das die Vernetzung fördert und das Unternehmenswissen sicherstellt. Durch das Aufbrechen von Kommunikationshierarchien wurde grundlegend der Informationsfluss geändert. Das Erfolgsrezept war dadurch gegeben, dass von vorneherein sowohl die Mitarbeiter, als auch das Top-Management eingebunden wurden um die Akzeptanz und damit den Erfolg von eTeaming sicherzustellen.

In der Kategorie „externe Kommunikationsstrategie“ wurde Coca-Cola ausgezeichnet, dass als eines der wenigen Unternehmen die Bedeutung von Social Media für alle Unternehmensteile erkannt hatte. „Coca-Cola Deutschland nutze das Web 2.0 als Informations- und Austausch-Plattform und gehe mit dem Gebrauch von Social Media Releases, zusätzlich zur klassischen Pressearbeit, weitere Schritte in Richtung Web 2.0 Kommunikation“, erklärte Prof. Dr. Marc Drüner.  Coca Cola ist auf diversen Social Media Plattformen, wie facebook, VZ, youTube, mySpace etc. jeden Tag aktiv. Diese Präsenz wird von weiteren Markenkampagnen verstärkt, wie z.B. die Coca-Cola Weihnachtstour oder die Coca-Cola Zero Kampagne.

Wie jedes Jahr war der Web 2.0 Kongress eine tolle Gelegenheit mit den Branchengrößen zu networken und die Gelegenheit zu bekommen, die Trends von Morgen zu erfahren. Ich selbst freue mich auf den nächsten Kongress.

Frisch aus Amerika eingeflogen – das iPad. Es strahlt schon etwas magisches aus und wir freuen uns auf die ersten Gehversuche. Das Tablet hat einen hohen Spaßfaktor, die Zeit verfliegt beim in die Hand nehmen förmlich. Ein Fingerwisch und Apps starten oder beenden sich, Webseiten scrollen und zoomen – alles ganz natürlich. Alte Damen im Netz zeigen in “Beweisvideos” – wie zum zum Beispiel Virginia Campbell – wie einfach das Gerät sich bedienen lässt.

Das Display zeigt seine Inhalte klar und deutlich an, auch die Helligkeit ist in geschlossenen Räumen ausreichend. Ein Reinigungstuch sollte jedoch ständiger Begleiter sein um die aufälligen Fingerabdrücke von Zeit zu Zeit loszuwerden. Bei direkter Einstrahlung kommt es durch die glatte Oberfläche natürlich zu Spiegelungen, die uns bisher aber nicht gestört haben.

Die Drehfunktion reagierte bei Anwendungen die dies unterstützen (z.B. die IMDB App) sehr fix und intelligent. Beim Wechsel vom Breit- zum Hochformat werden z.B. Bereiche ausgeblendet. Nach einer Weile ist dann allerdings etwas Orientierung notwendig: auf welcher Seite ist nun der Home-Button?

Viele Anwendungen sind noch nicht auf die Größe des iPads optimiert, können aber via Zoom-Feature auf doppelte Größe skaliert werden.  Der deutsche App-Store ist nicht so vollständig wie der amerikanische – dies wird sich aber sicher mit dem Verkaufsstart in Deutschland noch ändern.

Aufgefallen ist uns noch das Gewicht, welches mit 0,68kg höher ausgefallen ist, als erwartet. Dafür fühlt sich das iPad aber sehr robust und wertig an.

Unser Fazit: Trotz der genannten Caveats ist das iPad ein faszinierendes Gadget und wir sind schon sehr auf die 3G Version und weitere Apps gespannt.

empulse testet das iPad

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Am 23. April fand das zweite RIA Forum statt. Mitten im Herzen der Wissenschaftsstadt Darmstadt wurden vier Sessions rund um das Thema GUI Technologien präsentiert.

Der Leitsatz der Sessions war wie letztes Jahr „aus der Praxis für die Praxis!“.

Florian Müller war der Laudator und erster Präsenter. In seiner lockeren Art hielt er einen Vortrag über Flex 4 und Granite DS. Dabei stellte er die zahlreichen Vorteile vor, die seit der Flex Version 3 die Entwicklung von RIA Applikationen erleichtern. Speziell die Komponente Granite DS ist eine gute und vor allem kostenlose Alternative zu Blaze DS.

Als zweiter Präsenter war Dierk König von der Firma Canoo auf der Bühne. Seine Keynote über Business Applikationen stellte klar, dass solche Applikationen durchaus modern wirken können. Voraussetzungen  für moderne Oberfläche sind nach seiner Aussage:

  • Trennung von „Was“ und „Wie“
  • Komponenten Bauweise
  • Passende Architektur / Technologie

Highlight des Forums war eindeutig das Rollenspiel der Firma Jaxfront. Als „Knecht“ (Entwickler) und „König“ (Kunde) präsentierte die Firma Ihre GUI Prototyping Lösung am Beispiel der Schweizer Bausstellen-Software. Jaxfront zeigte auf amüsante Weise wie die Entwicklung einer Software aus Kunden- bzw. Entwicklersicht sich trotz unterschiedlicher Auffassungen mit deren GUI Prototyping Framework schnell und einfach realisieren lässt.

Die letzte Keynote war dagegen wieder etwas technischer. Daniel Seiler stellte in dieser das ZK Ajax Framework vor und machte deutlich, dass gerade dieses Framework eine gute Alternative im produktiven Einsatz ist.

Das nächste RIA Forum ist bereits geplant – dieses Mal findet es Ende des Jahres in Basel statt.

Wir freuen uns über unsere neuen Büro-Nachbarn, die vergangene Woche ihr neues Büro mit einer standesgemäßen Housewarming-Party eingeweiht haben.  Mit prominenter Besetzung, wie man dem Blog-Artikel von Marc Ziegler, Geschäftsführer von Mediencluster-NRW, entnehmen kann.

Von der Veranstaltung gibt es auch ein kurzes, sehenswertes Video, welches von very.tv produziert und zur Verfügung gestellt wurde. Marc Ziegler stellt zu Beginn des Videos die Aufgaben des Mediencluster-NRW vor – die Stärkung der Medienlandschaft in NRW. Allein deshalb sollte man sich das Video mal anschauen. Und wem es Spass macht kann gerne meinem ersten Fernsehauftritt in der Medienbranche kommentieren.

Wir möchten uns auf diesem Weg für die Einladung und den netten Abend bedanken und wünschen dem Team von Mediencluster-NRW allzeit gute Kontakte und eine geschickte Hand bei der Beratung unserer politischen Elite.

Ich erinnere mich noch vage als ich Ende der 80er dieses Video zum ersten mal gesehen habe.
Zu einem Zeitpunkt als PCs noch neu und grafische Benutzeroberflächen noch im Laborstatus waren, galt diese Vorstellung eines „Knowledge Navigators“ als überaus visionär. Auch das Internet wie wir es heute kennen, gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht – 6 Jahre später erst begann sich das grafische Internet zu entwickeln.
Heute, 23 Jahre später sind wir fast soweit. In Puncto Design und Benutzeroberfläche wird der am kommenden Mittwoch vorgestellte Tablet PC die Vision sicher übertreffen.
Allerdings zeigt sich auch, dass man sich damals in den Disziplinen Spracherkennung und künstliche Intelligenz durchaus mehr erwartet hätte.

Das empulse-Projekt Pendla.de ist ab sofort auf XING als Applikation verfügbar. XING-Mitglieder können nun direkt über die Social Network-Platform auf Pendla zugreifen.

Berufspendlern ist es möglich, über Pendla regelmäßige Mitfahrgelegenheiten anzubieten oder zu suchen. Außerdem vermittelt die Plattform Fahrgemeinschaften zu Messen, Kongressen, Seminaren sowie beliebigen Business- oder privaten Zielen.

Die Nutzung der Pendla-Applikation ist dabei ganz einfach:

In einer Suchmaske kann der Fahrer oder Mitfahrer seinen täglichen Abfahrts- und Zielort angeben, die daraufhin in einer Google-Map-basierten Karte angezeigt werden. Eine detaillierte Suchmaske ermöglicht die Eingabe von einzelnen Fahrten, Uhrzeiten und den gewünschten Such-Radien.

Über eine Matching-Funktion werden passende Angebote respektive Suchen angezeigt. Der Nutzer kann dann direkt mit den entsprechenden Personen via XING-Nachricht oder Mail Kontakt aufnehmen. Eine Kostenbeteiligung wird direkt zwischen Fahrer und Mitfahrer ausgehandelt. Zusätzliche Gebühren durch XING oder Pendla werden nicht erhoben.

Auf Wunsch können die Nutzer Ihre XING-Kontakte auch durch ein Status-Update über ein neues Mitfahrangebot oder -gesuch informieren. Im XING-Bereich „Neues aus meinem Netzwerk“ erscheint darauf automatisch eine entsprechende Meldung.

Die gemeinsame Fahrt zum Arbeitsplatz oder zu Veranstaltungen schont dabei nicht nur den Geldbeutel aller Beteiligen, sondern auch das Klima: Der CO2- und Feinstaub-Ausstoß wird minimiert, der Energiebedarf insgesamt reduziert und die Umwelt weniger belastet.

Jeder XING-Nutzer kann seinen persönlichen Umweltschutz-Beitrag in einem individuellen CO2-Report einsehen. Voraussetzung hierfür ist die Eingabe der gemeinsam gefahrenen Routen, auf deren Basis das gesparte CO2 errechnet wird. Die „umweltfreundlichsten“ XING-Nutzer werden darüber hinaus in einem Top-Ten-Ranking gekürt.

Wir feuen uns über die ersten positive Resonanzen auf die Pendla-Applikation sowie auf die weitere Zusammenarbeit mit XING.

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