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Wir sind ab sofort ein “FirstSpirit™ Trained Partner” und bauen damit unsere technologische Kompetenz im Bereich der Umsetzung von Web-Portalen aus.
FirstSpirit™ ist eines der führenden Content Management Systeme für den professionellen Einsatz und konnte in den vergangenen Jahren viele namhafte Kunden gewinnen.

Warum wir diese Kooperation gesucht und gewählt haben konnte mein Kollege Jörg Bienert treffender nicht sagen: „Die herausragenden Leistungsmerkmale von FirstSpirit™ haben uns überzeugt – mit diesem CMS können wir die hohen Anforderungen unserer großen Kunden bedienen. Wir freuen uns, dass wir die Zusammenarbeit mit der e-Spirit AG im Rahmen einer Partnerschaft weiter ausbauen können“.

Die Entwickler und ich freuen sich bereits auf die ersten großen Projekte!

Google OpenSocial
3. November 2007 | Geschrieben von Jörg Bienert | Keine Kommentare »

Die von Google in Zusammenarbeit mit Myspace und anderen Partnern angekündigte OpenSocial Initiative hat in den vergangenen Tagen in der Presse und Blogosphäre für viel Wirbel und Spannung gesorgt. Gestern hat Google die Informationsseite zu OpenSocial und der API freigeschaltet.

Eine ganze Reihe großer Firmen haben die Unterstützung von OpenSocial angekündigt. Hierzu gehören unter anderem orkut, Salesforce, LinkedIn, Ning, Hi5, Plaxo, Friendster, Oracle, Six Apart.

opensocial.jpg

Die ersten deutschen Portale die OpenSocial nutzen werden sind Amiando und Xing. Lars Hinrichs hat hierzu bereits ein Interview gegeben.

Googles Antwort auf den Microsoft-Facebook Deal ist aufgrund der breiten Unterstützung mächtig. Die Redmonder haben wohl wieder einmal die falsche Strategie im Kampf gegen Google verfolgt.

Der Kern von OpenSocial ist eine Reihe von Schnittstellen, die die Entwicklung externer Applikationen für eine große Zahl sozialer Netzwerke und Web-2.0-Dienste ermöglicht. Hierzu gehören APIs für

Die Karten sind neu gemischt. Man darf gespannt sein wie viele Applikationen in den nächsten Monaten auf Basis von OpenSocial entstehen werden. Einige (wenige) davon werden sicher das Potential haben, dem Social Web im Netz neue Impulse zu geben.

(Siehe auch Beiträge von Spiegel, Basicthinking, NewYorkTimes und Qype)

Web 2.0 goes corporate
10. Oktober 2007 | Geschrieben von Michael Hummel | 1 Kommentar »

Gleich zu Beginn des dritten deutschen Web 2.0 Kongresses am 9.-10. Oktober 2007 in Berlin räumte Herr Prof. Dr. Marc Drüner mit einigen Vorurteil gegenüber „Onlinern“ – intensiven Internet- und Web 2.0-Nutzern – auf. Seine neuesten Auswertungen von inzwischen 50.000 Online-Interviews mit Internetnutzern widerlegt nachdrücklich die Aussage, dass Onliner weniger soziale Beziehungen haben als „normale Menschen“. Er führte aus, dass „Doppelt so viele Onliner wie Offliner viele Freundschaften haben“.

Nicht verwunderlich, dass immer mehr Internetangebote neben dem Menschen seine sozialen Beziehungen in den Mittelpunkt stellen.
Communities sind nicht neu, aber deren wirtschaftliche Bedeutung nimmt zu und wird von den Werbetreibenden mehr und mehr ernst genommen. „Web 2.0 goes corporate“ als Titel der Veranstaltung ist gut gewählt, viele Referenten zeigten anhand von Praxisbeispielen Potentiale und Wege zur Monetarisierung des Web 2.0 auf.

Web 2.0 Konferenz Logo

Im folgenden einige Kernaussagen von Referenten die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind:

  • Fernsehen wird zum Nebenbei-Medium (Andreas Neus, IBM)
  • Selbst ein schlechter Internet-Auftritt mit gutem Content bring Erfolg, umgekehrt nicht (Peter Neumann, Holzbrink)
  • Womensnet.com hat bereits 300.000 – 500.000 aktive Nutzer (Andreas Günther, Henkel)
  • Marketing 2.0 = Web 2.0 + X (Dirk Schallhorn, Hamburg-Mannheimer-Versicherung)
  • Facebook war bei allen Referenten auf der Agenda, mehr als 2000 Applikationen existieren bereits für dieses soziale Netz (Prof. Dr. Marc Drüner, Trommsdorff + Drüner)
  • Internet-Nutzer beraten bei der Kaufentscheidung besser als Preisvergleichsmaschinen (Sven Schmidt, Dealjaeger)
  • Mobil-Advertising erreicht den Kunden direkter als klassische Internetwerbung, immer und überall (Jan Webering, Sevenval)
  • Süd-Korea ist ein Referenzmarkt, dort sind heute schon Netzwerkbandbreiten von 10 MBit auch Mobil für jedermann jederzeit verfügbar (Dr. Stefan Glänzer)
  • Microsoft und Google konkurrieren um einen Anteil von 5% an Facebook für den sie derzeit $500 Mio bieten (Wer hat denn das gleich noch gesagt?)
  • In den letzten 12 Monaten wurde ca. 1 Mrd$ in Virtual-Worlds-Company investiert (Maurizio Barucca, Avastar)

web20kongress