Facebook verklagt StudiVZ
19. Juli 2008 | Geschrieben von Niklas Bulitta | 1 Kommentar »

Eigentlich konnte man es ahnen: Facebook verklagt studivz. Warum? Weil nach der Ansicht von Facebook die deutsche Social Network Plattform ihrem eigenem Angebot zu ähnlich ist. Das ist auch nicht verwunderlich, wenn alleine die Startseiten verglichen werden, sieht das Ganze aus wie Facebook in rot.

Die Vorwürfe sind nicht neu, bereits 2006 wurde über die Ähnlichkeiten berichtet. Wahrscheinlich war die Ähnlichkeit sogar beabsichtigt, aber das lässt sich nur vermuten. Als Hinweis hierauf dienen Fehlermeldungen der Webseite, die den Verzeichnispfad zur Webanwendung offen legen, wie auf Flickr zu sehen ist. Hier ist von Fakebookdie Rede, ja wirklich Fakebook mit K.

Warum macht Facebook das? Geld? Publicity? Konkurrenz ausbremsen? Was meint Ihr?

Weil hinter studivz die Holtzbrinck Gruppe steht, lohnt es sich finanziell wahrscheinlich. Was für ein Schachzug! Hier noch die Meldung im Focus und auf TechCrunch.

via [Gründerszene]

Oban untersucht derzeit in Zusammenarbeit mit eyefortravel wie Reisen gesucht werden. Hierfür wurde eine eigene Webseite faceofglobalsearch erstellt, auf der Besucher ein Spiel spielen können. Nach jedem erfolgreichen Level wird eine Frage gestellt. Die Aktion wurde am 21. Mai gestartet und läuft noch bis zum 23. Juli.

In einem YouTube Video soll auf die Aktion aufmerksam gemacht werden:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Es wird hauptsächlich das Problem der multilingualen Suche addressiert. Die erste Frage des Spiels zielt schon auf die Sprache ab:

  • 1. “What Languages do you use when you search online?”

Die Ergebnisse könnten Recht interessant sein, auch wenn die Art der Befragung kritisiert wird. Es findet sich leider kein Hinweis darauf, ob die Ergebnisse veröffentlicht werden.

“Wie werden Reisen gesucht?” – Ich glaube gerade bei der Suche ist noch Optimierungspotenzial, dass ausgeschöpft werden kann. Wie sieht eine optimale Suche für Reisen aus?

via [dottourism]

Erster empulse-Golf-Cup
26. Juni 2008 | Geschrieben von Christoph Scholl | 2 Kommentare »

Gemeinsam mit Kollegen und Geschäftsfreunden fand am 19.06.2008 der erste empulse-Golf-Cup statt. Anlass war das erfolgreich abgeschlossene erste Geschäfstjahr der empulse GmbH.

Hinter der zwar professionell klingenden, aber nicht ganz ernst gemeinten Bezeichnung  “Golf-Cup” verbarg sich eigentlich eine Golf-Trainingseinheit für Anfänger. Dank der qualifizierten Anleitung von Personal Trainerin Ruth Mattes hatten alle Beteiligten viel Spaß und versuchten sich mehr oder weniger erfolgreich an den komplexen Bewegungsabläufen beim Putten, Chippen oder beim Abschlag. Das anschließende Essen sowie das erfolgreiche Spiel der DFB-Elf gegen Portugal rundeten den Abend ab.

Mein persönliches Highlight (wie für einige andere Kollegen auch) war das Trainieren des Abschlages, was mir bei dem verhältnismäßig schwer zu erlernenden Sport nicht ganz so schwer fiel wie andere Übungen.

empulse_golf-cup.jpg

Aza Raskin stellt auf seinem Blog die neuartige Bedienoberfläche des noch in der Entwicklung befindlichen Firefox Mobile vor. In einem Video ist zu sehen wie die Bedienung aussehen könnte. Sehr sehenswert, Aza hat viele gute Ideen.


Firefox Mobile Concept Video from Aza Raskin on Vimeo.

via pocketbrain

Mitte Juni wird die Web 2.0 Community Moli in Deutschland mit einem Beta-Test starten. Am besten beschreiben lässt sich der Dienst als eine Mischung aus Weblog, Flickr, Xing, Skype und einem Webshop. Insbesondere letzterer kann ohne Programmierkenntnisse schnell und einfach eingerichtet werden und soll vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen eine Alternative zu teuren Shoplösungen darstellen.

Das Besondere an Moli ist, dass die Nutzer, anders als bei anderen Web 2.0-Communitys, mit einem Account gleich mehrere Profile erstellen und verwalten können. Das bedeutet: Neben dem privaten Profil mit Urlaubsfotos, einem privaten Weblog-Tagebuch und Videos, kann bspw. auch ein Business-Profil mit den eigenen Skills oder bei Bedarf eben dem oben erwähnten Online-Shop erstellt werden.

Der Clou an diesem Prinzip ist, dass über den Nutzer-Account genau festgelegt werden kann, welche Nutzer auf die einzelnen Profile zugreifen können. So kann ein privates Profil bspw. nur für einen stark eingeschränkten Nutzerkreis freigegeben werden, während ein Business-Profil für alle Moli-User zugänglich ist.

In den USA wird das Online-Projekt von einigen Beobachtern bereits als Next-Big-Thing betrachtet. Zumindest Alexa.com bescheinigt Moli für den April sehr hohe Wachstumsraten. Unter Moli.de ist derzeit nur eine Seite erreichbar, auf der man sich für den Beta-Test anmelden kann. Offiziell präsentiert wird der deutsche Ableger des Projektes am 17. und 18. Juni auf dem Deutschen Multimedia Kongress (DMMK) in Berlin. Wir sind gespannt wie sich Moli.de entwickeln wird.

Moli.de

Nach einer fünfmonatigen geschlossenen Beta-Phase, kann seit gestern jeder bei der Suchmaschine Wikia Search mitmachen. Die Suchmaschine verfolgt, anders als konventionelle Suchmaschinen wie Google oder die MSN Live Search, den Ansatz, dass die Suchergebnisse von den Nutzern gepflegt werden. Jeder, der zu einem bestimmten Suchbegriff eine gute Webseite kennt, kann diese bei Wikia Search hinterlegen. Die so gespeicherten Internetadressen können von den Nutzern anschließend bewertet, verändert oder bei Bedarf auch wieder gelöscht werden.

Anders als bei den vollständig auf Suchalgorithmen basierenden konventionellen Suchmaschinen, verspricht man sich bei dem Wikipedia-Ableger durch die manuelle Pflege der Daten langfristig bessere Suchergebnisse. Das eine Beeinflussung der Ergebnisslisten durch User nicht immer gut sein muss, kann man sich (insbesondere im Hinblick auf Spam und widerrechtliche Inhalte) denken.

Bei der Wikia Search wird dies ausgerechnet bei einer Suche nach Wikipedia-Gründer Jimmy Wales ziemlich deutlich: Gegner Wales’ haben die Suchergebnisse so beeinflusst, dass auf der Ergebnisseite kritische Einträge zu dem durchaus umstrittenen Manager zuerst erscheinen. Außerdem tauchen in der Ergebnisliste bspw. die Wikipedia-Artikel zu “Syphilis” oder “Paedophile” auf. Präkent ist auch, dass von Nutzern gelöschte Artikel nicht aus der Liste verschwinden, sondern lediglich durchgestrichen dargestellt werden und zudem jederzeit auch wieder “undeleted” werden können.

wikia search

Die Suchmaschine wird also voll darauf vertrauen müssen, dass der größte Teil der Nutzer auf Zack ist und auf jeden unpassenden oder widerrechtlichen Eintrag sehr schnell reagiert. Ansonsten könnte sich die Wikia Search sehr schnell zu einem Sammelbecken von Spammern und sonstigen Manipulatoren entwickeln. Es wird also spannend sein, zu sehen wie sich das Projekt weiter entwickelt.

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