Heute hat Atlassian eine Promotion-Aktion gestartet: Fünf Nutzerlizenzen der Enterprise-Wiki-Software Confluence oder fünf Nutzerlizenzen der Bug-Tracking-Software JIRA werden für nur fünf Dollar verkauft. Die Aktion läuft noch bis Freitag, den 24.04.2009.

Die erworbenen Lizenzen gelten für ein Jahr mit der Option die Lizenz nach dieser Zeit für ein weiteres Jahr zu verlängern. Diese Verlängerung kostet ebenfalls fünf Dollar. Die Lizenzen ermöglichen die Nutzung des vollen Funktionsumfangs der Software und schließen den Support durch Atlassian ein, wie er auch bei Kauf einer Volllizenz gewährt wird (ausgenommen Support zu LDAP und Performance-Fragen).

Empulse als offizieller Atlassian-Partner unterstützt diese Aktion, da sie vielen Unternehmen über die Demo-Lizenz (Personal Licence) hinaus die Möglichkeit bietet, Confluence und JIRA über einen langen Zeitraum ausgiebig und mit mehreren User-Accounts zu testen sowie produktiv zu nutzen. Empulse unterstützt Sie jederzeit gerne bei Fragen zu den Atlassian-Produkten, zum Einsatz in Unternehmen und zur Konfiguration, Erweiterung und technischen Integration mit anderen Software-Systemen – siehe eines unserer Beispielprojekte in unserem Blog: Kollaborative Pflege eines Software-Handbuches mit Hilfe eines Enterprise-Wikis

Gerne Unterstützen wir Sie bei der Auswahl und Bestellung Ihrer Atlassian-Produkte und -Lizenzen. Weitere Informationen zur Promotion-Aktion und den 5-User-Lizenzen finden Sie auf der Atlassian-Homepage: http://www.atlassian.com/

In der letzten Woche habe ich unsere Berufspendlerbörse www.pendla.de im Rahmen des Startup Awards des diesjährigen Web 2.0 Kongress in München vorgestellt. Mit Pendla.de traten dabei insgesamt zehn Startups gegeneinander an. Innerhalb von sechs Minuten musste das Fachpublikum von der Idee und dem Geschäftsmodell überzeugt werden.

Ich durfte die Schlacht um den 1. Platz eröffnen und habe zum Einstieg meiner Präsentation unser Video gezeigt, was beim Publikum sehr gut ankam. Danach waren die anderen neun Startups an der Reihe ihre Geschäftsidee vorzustellen.




Hier die Liste der nominierten Startups:

  1. Pendla.de die Online-Pendlerbörse mit Fokus auf CO2-Reduktion und Nachhaltigkeit
  2. Das Käuferportal vermittelt auf Basis einer Produktbeschreibung die dazu passenden Produkte und Dienstleistungen der registrierten Anbieter und Hersteller
  3. Der Gutschein Spezialist kauft Gutscheine auf nach dem Motto „Besser Geld in der Hand, als einen Gutschein im Schrank“
  4. Smaboo ist eine Plattform über die Unternehmen Kampagnen zur Verbreitung Ihrer Marken und Produkte starten können
  5. Mit Comicstars kann jeder seine eigenen Comics und Mangas vertreiben und die Comics anderer lesen
  6. Loomondo ist eine Vermittlungsplattform für Heimarbeit
  7. sMeet bietet eine webbasierte virtuelle Welt, in der sich Menschen treffen und gemeinsam Musik und Videos konsumieren können
  8. Roccatune ist ein kostenfreier, legaler Online Music-Player mit ca. 2 Millionen Songs, die in voller Länge verfügbar sind
  9. Die Kellnerkartei ist eine Stellenbörse speziell für den Gastro-Bereich
  10. Talential ist eine Vermittlungsplattform für Führungskräfte

Im Anschluss an die Präsentationen wurde der Sieger direkt vom Publikum per TED gewählt. Wir konnten uns mit Pendla.de über einen sehr guten zweiten Platz freuen und haben auch nach der Preisverleihung beim anschließenden Networking absolut positives Feedback bekommen. Als Gewinner bei der nunmehr dritten Verleihung des Web 2.0 Awards ging Roccatune hervor. Für uns war die Teilnahme am Web 2.0 Startup Award ein voller Erfolg und lässt uns mit großer Erwartung auf die nächsten Veranstaltungen blicken.


Platzierungen der Startups beim Web 2.0 Award


Der wichtigste Inhalt eines Software-Handbuches ist die Rufnummer des telefonischen Supports. So denken viele Anwender, denn sie sind enttäuscht von den oftmals veralteten und schlechten Software-Handbüchern die Ihnen von den IT-Abteilungen zur Verfügung gestellt werden. Die Support-Mitarbeiter leiden ebenfalls unter der Qualität der Handbücher und müssen sich gleichzeitig mit teilweise überflüssigen Anfragen von verärgerten Benutzern auseinandersetzten.

 

Mit diesem Zustand wollte sich ein Software-Anbieter aus der Tourismus-Branche nicht zufrieden geben. In Zusammenarbeit mit der empulse GmbH entstand eine pragmatische Lösung die zu höherer Kundenzufriedenheit und weniger Support-Anfragen führte. 

 

Zunächst wurde die Verantwortung für die laufende Aktualisierung des Software-Handbuchs von der IT an den Support übertragen. Die Pflege des Software-Handbuchs erfolgt nun gemeinschaftlich durch alle Support-Mitarbeiter in einem Business-Wiki welcher durch die Pflege der Wiki-Seiten in Microsoft Word für alle einfach zu Bedienen ist. Über das Wiki wird den Anwendern eine jederzeit aktuelle Version Online bereitgestellt in der sie einfach suchen und wichtige Stellen markieren können.

 

Im nächsten Schritt wurde eine Schnittstelle zwischen Anwendungssoftware und Wiki realisiert, welche den seitengenauen Zugriff auf das Software-Handbuch aus der Anwendung heraus ermöglicht. Drückt der Anwender die F1-Taste in der Anwendung erhält er eine Liste relevanter Wiki-Seiten des Software-Handbuch. Hierbei wird der aktuelle Anwendungs-Dialog, die bevorzugte Sprache des Anwenders, das Land und die Software-Version berücksichtigt. So erhält der Anwender direkten Zugriff auf relevante und aktuelle Information und kommt sehr viel seltener in Versuchung den Support anzurufen.

 

Ausschlaggebend für den Erfolg des Projekts war die Begleitung der Support-Mitarbeiter sowie die reibungslose Integration des Business-Wikis in die Arbeitsumgebung. Von den Support-Mitarbeitern wird die neue Lösung sehr gut angenommen da sie nun selbstständig und schnell auf sich häufende Supportanfragen durch die Aktualisierung des Software-Handbuchs reagieren können.

 

Screenshots Webservice und Online-Handbuch

Im Rahmen des 16. WebMontags haben wir erstmalig unser Projekt “Pendla.de” vorgestellt. Pendla.de ist eine Online-Plattform zur kostenlosen Vermittlung von Fahrgemeinschaften mit dem Fokus auf CO2Einsparungen und Nachhaltigkeit. Hauptzielgruppe sind Berufspendler, die mit wenigen Klicks passende Mitfahrgelegenheiten finden oder Angebote einstellen können.

Über ein Widget lässt sich pendla in bestehende Websiten anbieten. Dies ist vor allem für Veranstaltungen, Messen, Kongresse und barcamps interessant, da das Reiseziel und Zeit passend vorbelegt werden können. Das Webmontag-Publikum gab eine positive Resonanz auf das Design, die Einfachheit der Bedienung und die pendla.de-Wortmarke. Die Darstellung der Inhalte in Lightboxen und die Visualisierung der Strecken mithilfe von Google Maps wurden gelobt, wie sie die Seite für den Benutzer anschaulicher und greifbarer machen.

Ein weiterer, interessanter Beitrag wurde zum Thema “GPR Tracking und Visualisierung in Google Maps Flash API” von David Neu vorgetragen. Ein in Flex geschriebenes Programm kann sowohl Höhenprofile der Strecke/Teilstrecken als auch Höhenkarten darstellen. Die GPS Daten werden in im XML Format verarbeitet. Dies erleichtert das Einlesen und Verwendung der Koordinaten und Höhenangaben in Google Maps. Beeindruckende Bilder von seiner Teststrecke durch den Oman rundeten den Vortrag ab. Schließlich gab Sebastian Majstrorovic im letzten Vortrag an diesem Abend seine “Top5 Browsertricks” zum Besten. Die Präsentation soll im Wiki des Kölner Webmontags zum Download bereitgestellt werden.

Nächste Woche soll die Version 2.10 der Wiki-Software Confluence erscheinen. Da die empulse GmbH offizieller Atlassian-Partner ist, hatte ich heute Gelegenheit in einem Webinar bereits einen Blick auf die neuen Features von Version 2.10 zu werfen. Neben über 200 Bugfixes haben auch einige interessante neue Features den Weg in Confluence gefunden:

  • Der so genannte Widget Connector z.B. bindet als Macro mit wenigen Code-Zeichen Inhalte aus Youtube, Flickr, Slideshare, Google, Twitter und anderen Web 2.0-Anwendungen ein. Um bspw. ein Youtube-Video einzubinden, reicht es aus, folgende Zeile Quell-Code als Macro einzugeben: {widget:url=http://www.youtube.com/watch?v=oHg5SJYRHA0}
  • Die Suche in Confluence ist ebenfalls überarbeitet worden und hat eine neue, übersichtlichere Darstellung spendiert bekommen. Zudem wurde sie um aktive Suchvorschläge als AJAX-DropDown unter dem Suchfeld ergänzt.
  • Der Office-Connector, welcher bisher lediglich als Plug-In zur Verfügung gestellt wurde, ist in der neuen Confluence-Version in einer verbesserten Version von Hause aus an Bord.
  • Über CSS-Stylesheets kann bereichsweise jedes beliebige Layout-Template direkt beeinflusst werden. Der umständliche Weg über das Theme entfällt.
  • Ein neues Macro für eine übersichtlichere und performantere Kommunikation mit JIRA wurde integriert.
  • Der teils schlecht funktionierende Rich-Text-Editor wurde überarbeitet und soll -speziell beim Umschalten zwischen Wiki-Markup und WYSIWYG-Ansicht (bisher eine Schwachstelle)- deutlich besser funktionieren.

Bei der Auswahl der umgesetzten Features hat sich das Atlassian-Team, übrigens wie in den vergangenen Confluence-Versionen auch, auf zahlreiche “Feature-Votes” der User- und Developer-Community gestützt. Dabei können Community-Mitglieder Vorschläge für neue Funktionen machen und jeder aus der Community kann für die einzelnen Features voten. Die Funktionen mit den meisten Stimmen werden dann bevorzugt umgesetzt.

Ich bin gespannt auf das Release 2.10 und verspreche mir insbesondere von den Bug-Fixes an dem Rich-Text-Editor sowie den Verbesserungen des Office-Connectors ein noch besseres Arbeiten mit Confluence.

Web 2.0 Kongress in Hamburg
20. Oktober 2008 | Geschrieben von Jörg Bienert | Keine Kommentare »

Anfang letzter Woche fand der nun bereits fünfte Web 2.0 Kongress in Hamburg statt. An zwei Tagen gab es in der angenehmen Atmosphäre des Interconti Hotels an der Alster interessante Vorträge zu aktuellen Trends , innovativen Konzepten sowie jede Menge Beispiele aus der Unternehmenspraxis.

Web 2.0 Logo

Einen spannenden Kontrapunkt setzte Ibrahim Evsaon, der diesmal nicht über Sevenload sondern über die Herausferungen der Online-Spielsucht von Jugendlichen berichtete.

Es gab Praxisberichte für den Einsatz von Web 2.0, Enterprise 2.0, Blogs und Wikis von Unternehmen wie Bayer, E-Plus, Payback, DHL, Otto, Dresdner Bank, BBC, BBDO und vielen anderen.

Prof. Andreas Dengel zeigte in seiner Präsentation die Möglichkeiten des Semantiv Web in der Praxis und einige Beispiele aus den Projekte der Deutschen Forschungsgesellschaft für  künstliche Intelligenz.

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Ein unterhaltsamer und auffschlussreicher Vortrag war die Präsentation von Dirk Daniel Stoeveken und Klaus Ulonska, Präsident des Fussball-Traditionsclubs Fortuna Köln. Auf Basis der Online-Communitiy www.deinfussballclub.de beteiligen sich ca 20.000 Mitglieder an der Finanzierung der ersten Mannschaft und greifen aktiv in Entscheidungsprozesse ein.

In meiner Präsentation habe ich einen strukturierten Überblick über die verschiedenen Bausteine einer „Enterprise 2.0“ und mögliche Alternativen zur technischen Umsetzung zu gegeben (nähere Infos folgen.)

Am spannendsten und unterhaltsamsten war sicherlich die Verleihung des Web 2.0 Startup Awards. In einem 6-minütigem Elevator-Pitch stellten 10 Unternehmensgründer ihre innovativen Geschäftsideen vor. Gewonnen hat das Job-Portal younect, knapp vor dem von mir favorisiertem Schweizer Start-up-Unternehmen Amazee und dem Karaoke-Portal Mikestar. Nähere Informationen finden sich unter http://www.web2.0-kongress.de/presse/web-20-startup-award-geht-an-younect/

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Der Kongress wurde von den Teilnehmenr sehr positiv bewertet, auch wenn die anfängliche Aufbruchstimmung des ersten Kongresses mittlerweile einer etwas nüchterner Betrachtungsweise von konkreten Anwendungsszenarien gewichen ist.

Die Unterstützung in der Vorbereitung und Durchführung bei dem von IIR organisierten Event hat wieder einmal viel Spass gemacht und ich freue mich auf das nächste Zusammentreffen am 30./31. März 2009 in München.

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